Das Momentum Agilität - Was kann ein Agiler Coach bewirken?

Sicherlich hat sich jeder Chef und genauso jeder Mitarbeiter schon mal gefragt, was denn ein Agiler Coach bewirken kann. Immerhin läuft ja alles irgendwie ganz gut. Mit dem nächsten Gedanken wird dann aber gleich an den Wettbewerber gedacht und an irgendein noch unbekanntes Startup, welches die eigenen Ideen womöglich bald selbst umsetzen wird. Dabei möchte jeder seine Ideen gerne selbst verwirklichen, aber es gibt immer so viel anderes zu tun. Vielleicht ist irgendwann nach dem Alltagsgeschäft und seinem Grundrauschen für Verbesserung und neue Ideen etwas Luft. Es müssen nur noch alle wichtigen Entscheider berücksichtigt und überzeugt werden. Haben die eigenen Ideen so überhaupt eine Chance?

Robert Bosch sagte einst "Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein!". Was er damit meinte, war eigentlich der Grundstein von Agilität und permanenter iterativer Verbesserung. Sicherlich hat er andere Worte verwendet. Doch egal ob es um eigene Ideen oder kleine und große Verbesserungen geht, benötigt es hierzu einen Weg oder eine Methode. Unternehmen, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen sich dafür permanent neu erfinden. Wie kann dies wohl besser gelingen als das alle Chefs und Mitarbeiter dies regelmäßig zusammen zelebrieren? An dieser Stelle kann ein Agiler Coach ins Rennen kommen und die Hürden für den Erhalt der Zukunftsfähigkeit deutlich senken. Ein kurzer Blick hilft die Nachhaltigkeit zu beurteilen, welche ein Agiler Coach in kurzer oder langer Zeit bewirken kann.

Wird ein Agiler Coach beispielsweise nur für wenige Tage gebucht, gibt es wenige Möglichkeiten hohe Mehrwerte zu generieren. Ein agiles Basis Training, als auch ein agiles Training für Management oder auch agiles Leadership Training genannt, passt sehr gut in diese kurze Zeitspanne. Dabei handelt es sich primär um Know-how Transfer, unterlegt mit spannenden Gamifications die überzeugen. Agile Trainings mit Spielen sind sehr beliebt. Weiterhin können in dieser Zeit Retrospektiven für ganze Abteilungen oder Teams durchgeführt und bestehende Working-Agreements überarbeitet werden. Dabei besteht immer die große Chance mit einem Ideen-Cafe, Lean Coffee oder World-Café anzuschließen und das Potential und die Möglichkeiten neu zu fokussieren. Auch können Entwicklungs- und Anforderungs-Standards in dieser Zeit reflektiert und entwickelt werden. Agile Coaching Days sind intensiv und fordern den Mitarbeitern sehr viel ab. Sie helfen zu erinnern und neu zu fokussieren, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass agiles Wissen und Methodik danach richtig angewandt wird leider eher gering. Um Agilität grundsätzlich kennen zulernen ist dies allerdings der richtige Schritt. 

Effektiver ist es mit einem Agilen Coach für mehrere Wochen bis hin zu drei Monaten zu arbeiten. In dieser Zeit kann nicht nur ein iteratives Change-Board aufgebaut, sondern auch Trainings, Retrospektiven und Innovationsmethoden durchgeführt und etabliert werden. Nach einer kurzen Vorbereitung und Aufteilung der Mitarbeiter in bestehende Gruppen oder neue agile Teams, kann eine kurze Schulung erfolgen und Prozesse auf Basis von agilen Prinzipien aufgesetzt werden. Wird dieser Vorgang danach von einem Agilen Coach begleitet, so können Rollen und Prinzipien tatsächlich fokussiert und gelebt werden. Durch den Aufbau eines internen Agility Master und die Stärkung weiterer Schlüsselrollen, kann das agile Verbesserungssystem weiter bestehen. Diese Vorgehensweise ist in Projekten und Teams sehr beliebt, da diese danach selbst-organisiert und eigenverantwortlich arbeiten können und nicht mehr auf einen Agilen Coach angewiesen sind. Weiterhin hilft die darin enthaltene pragmatische Einführung von Project Health und agilen KPI's, Entscheidern und Managern bei der fortwährenden Beurteilung der Teams und Projekte.

Gibt es dann überhaupt noch Gründe, warum ein externer Agiler Coach länger als drei Monate eingesetzt werden sollte? Es ist allgemein bekannt, dass sich viele Unternehmen für einzelne Projekte oder auch mehrere Teams einen permanenten Agilen Coach leisten. Diesem Sachverhalt sollte Beachtung geschenkt werden. Besonders deswegen, da ein externer Agiler Coach immer einen wertvollen Blickwinkel und eine neutrale Beurteilung mitbringen.

Angenommen ein oder mehrere Projektteams und sogar ihre Manager haben eine agile Basis-Schulung erlebt. Anschließend wurden sie drei Monate lang begleitet. Jeden Tag beobachtete ein Agiler Coach Meetings und übernahm dort auch die demonstrative Umsetzung, so dass ein hoher Lerneffekt auftrat und der eigene Agility Master die Rolle mehr und mehr ausfüllen konnte. Der Agile Coach war bei der Vorbereitung, als auch Nachbereitung der Meetings involviert und unterstützte permanent die vielfältigen Change Prozesse. Angenommen sogar Manager, Sponsoren als auch Fachabteilungen sind inzwischen in den Prozess involviert. Das klingt alles sehr gut, doch einige Potentiale sind nicht gehoben und sogar das größte Risiko ist nicht gebannt. In vielen Köpfen wird so langsam klar, welche Chancen Agilität bedeuten kann, aber auch dass sich niemand mehr verstecken kann. Ein agiles Team fordert jede Einzelperson und niemand ist mehr vor permanenter Veränderung sicher. Auch Prozesshürden wurden bis dorthin deutlich und erfordern mutige Schritte. Es besteht auch die ganze Zeit die Gefahr, dass einige Mitarbeiter instinktiv wieder in den alten Trott zurückgehen, da der neue Stil noch nicht tief genug sitzt. Ein gefährliches Misch-System aus alter und neuer Welt kann so entstehen und jegliche agilen Ansätze und Motivationsreden werden nur noch belächelt.

Deswegen besteht erst ab dem dritten Monat die Möglichkeit, durch die aufgebauten Beziehungen diese Risiken in Chancen umzuwandeln. Schwache Einzelpersonen in Teams können gemeinschaftlich gestärkt und die zu stark gewordenen Heros gesund eingebunden werden. Die eigentliche Team-Entwicklung beginnt damit frühestens nach drei Monaten. Weiterhin fängt das agile System langsam an zu leben und kann in sich einer Beurteilung unterzogen werden. Die permanente Verbesserung beginnt. Was kann man sich also von einem Coaching versprechen, welches drei bis 12 Monate oder sogar darüber hinaus läuft und warum ist dies sogar wirtschaftlich sinnvoll? Ist es nicht so, dass ein langfristig gut eingespieltes Team mit weit größerer Kapazität arbeitet, als ein frisch zusammengestelltes Team oder ein Team, welches persönliche oder fachliche Probleme nie ausdiskutiert hat und mit permanenten, subtilen Spannungen lebt? An dieser Stelle bietet der agile Verbesserungsprozess zusammen mit Mediations- und Chancenmanagement die Möglichkeit diese Sachverhalte Stück für Stück einzurenken.

Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass große Teams und Projekte erst nach 1,5 Jahren permanentem Agilem Coaching durch iterative Verbesserung und agile Systemoptimierung zu einem Momentum kommen, welches referenzfreie Time-to-Market bei hoher Qualität und durchgehend motivierten und glücklichen Mitarbeitern bietet. Die einzige Frage die sich jetzt also stellt ist, ob das Management wirklich in das Wohl der Mitarbeiter und Firma investieren möchte . Agilität unter Einbeziehung passender Budgets ist hierzu der richtige Weg und 1 Coach auf 30 bis 90 Mitarbeiter gerechnet kein großes Investment.

 

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Status

Es sind erst Q1 2019 Termine frei.

Kontakt

Freelancer Björn Krupezki

Pelikanstraße 53 C

70378 Stuttgart
Deutschland

 


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